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Deutsche 7-Kampf-Liste '12/'13

5873 Hock, Johannes

5819 Bechert, Tom

5815 Prey, Matthias

5755 Scherfose, Patrick

5700 Hepperle, Felix

5590 Gilde, Maximilian

5541 Kahlert, Steffen

5449 Sommer, Julius

5422 Spinner, Patrick

5381 Niklaus, André

Komplette Bestenliste (18.3.2013) 

Im Web gefunden

US-Zehnkämpfer in Ahrensburg
Hallmann/Morrison im NDR-TV (4.11.)

Cleve und Czingon wagen Neues
Moritz Cleve in der Augsburger Allgemeinen (7.11)

Schrader will gesund werden
Michael Schrader in der WAZ (11. Oktober)

Kai Kazmirek zur DM 2012
Interview auf leichtathletik.de

Bryan Clay zu Olympia 2012
Inside Edge auf FOX-Sports (10. August)

100 Jahre olympischer Zehnkampf
Kurzfassung des Films (9. August)

Werde Teil des TEAMs!

Geschichte des Zehnkampfs

Nüchtern betrachtet besteht der Zehnkampf der Männer aus folgenden Disziplinen:

1. Tag: 100 Meter, Weitsprung, Kugelstoß, Hochsprung, 400 Meter

2. Tag: 110 Meter Hürden, Diskuswurf, Stabhochsprung, Speerwurf und 1500 Meter

Er ist die Verbindung von Kraft, Koordination, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer. Seine Geschichte reicht schon weit zurück. Bereits im alten Griechenland stand ein Fünfkampf (Pentathlon) auf dem Programm der antiken Olympischen Spiele und im vergangenen Jahrhundert gab es Mehrkämpfe auf deutschen Turnfesten – fast immer mit leichtathletischen Disziplinen.

Die ersten Zehnkämpfe mit der heutigen Disziplinfolge wurden 1911 ausgetragen. Am 15. Oktober fand als Test für die Olympischen Spiele 1912 in Stockholm ein Zehnkampf mit drei Teilnehmern statt, der an einem Tag ausgetragen wurde. Zeitgleich fand in Münster die 1. Zehnkampfmeisterschaft der Deutschen Sportbehörde für Athletik (DSBfA; Vorläufer des DLV) statt. – Der erste olympische Zehnkampf 1912 wurde wegen der großen Teilnehmerzahl allerdings auf drei Tage aufgeteilt.

Seit den Spielen in Stockholm gelten die Zehnkämpfer als „Könige der Athleten“. Der König von Schweden erkannte das ungeheure Ausmaß an notwendiger Willenskraft und Konzentration im Verlauf von zwei Tagen mit bis zu 13 Stunden Wettkampfdauer und ehrte den ersten Olympiasieger Jim Thorpe mit den Worten: „Sie sind der wahre König der Athleten!“ Jim Thorpe erregte aber nicht nur wegen seiner für damalige Verhältnisse phänomenalen Leistung Aufsehen. Dem Amerikaner indianischer Abstammung wurde als erstem Leichtathleten wegen Verstoßes gegen die Amateurstatuten – er hatte als Baseballprofi kleine Geldbeträge angenommen – die Olympische Goldmedaille aberkannt. Zehnkämpfer zeichneten sich schon von je her für ihren eigenen Kopf aus.

Zehnkampf, das bedeutet Kampf um Punkte, Zentimeter und Hundertstelsekunden – gegen Hitze, Kälte, Regen und vor allem gegen sich selbst. Wer kennt nicht die Bilder von torkelnden und müden Athleten, die sich nach dem abschließenden 1500-Meter-Lauf in die Arme fallen? Zehnkämpfer sind Gegner und Freunde zugleich, da sie oft im zweitägigem Kampf aufeinander angewiesen sind: Höhen und Tiefen, Hoffnung, Wut, Kampfkraft und Entschlossenheit wechseln sich in kürzesten Abständen ab. Kaum eine andere Disziplin der Leichtathletik hat so viele Schicksale, dramatische Geschehnisse und Legenden zu erzählen, und in kaum einer anderen Disziplin waren deutsche Athleten so erfolgreich wie im Zehnkampf. Namen wie Willi Holdorf, Graf Werner von Moltke, Hans-Joachim Walde, Kurt Bendlin, Joachim Kirst, Guido Kratschmer, Jürgen Hingsen, Siggi Wentz, Thorsten Voss und Christian Schenk sind unvergessen. Fortgesetzt wurden ihre Erfolge in den neunziger Jahren von Paul Meier und Frank Busemann sowie 2006 vom Hallen-Weltmeister André Niklaus.